Ratgeber

Ratgeber: Braut- und Bräutigammode

13. Juli 2016
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Der wohl spannendste und wichtigste Punkt bei eurer
Hochzeit ist die Braut- und Bräutigammode − und hier seid
ihr nun wirklich die Hauptperson

Natürlich soll es an eurem besonderen Tag nur um euch gehen. Jeder freut sich mit euch, möchte mit euch feiern – das bedeutet aber auch, dass alle Blicke auf euch gerichtet sein werden. Und wenn dies schon der Fall ist, welches Brautpaar möchte dann nicht einfach umwerfend aussehen?

Doch gerade in Sachen Mode sind die Geschmäcker ja bekanntlich verschieden. Grundlegend natürlich vollkommen ok, aber dass sollte euch als Brautpaar nicht davon abhalten, die Kleidung auszuwählen, die euch gefällt und in der ihr euren besonderen Tag verbringen möchtet.
Grundlegend sollten sowohl Braut als auch Bräutigam diese Punkt nicht ganz nach hinten schieben bei den Vorbereitungen. Natürlich müssen auch Karten ausgesucht, gedruckt und verschickt werden, die Location gebucht werden etc. Aber auch die Kleidung braucht ebenso ein wenig Vorlaufzeit und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ein 3/4 bis halbes Jahr vor der Trauung solltet ihr hiermit bereits starten.
Dank zahlreicher Brautmodenmagazinen als auch Internetshops und Lookbooks kann man sich bereits frühzeitig einen sehr guten Überblick ganz easy von zu Hause verschaffen über die neuesten Trends, die verschiedenen Möglichkeiten die die verschiedensten Designer und Firmen im Programm haben, aber auch Tipps holen, welche Kleiderform für welche Körperform am Besten ist. Letzter Punkt ist vermutlich eher für die angehenden Bräute interessant, aber auch die Bräutigame werden hiervon bestimmt schon einmal etwas gehört haben. 🙂

Ein weiterer wichtiger Punkt sowohl für die Braut als auch für den Bräutigam: Wie viel von unserem Budget geben wir hierfür aus?  Lassen wir uns etwas maßschneidern oder aber kaufen wir „von der Stange“? Hierfür ist es auf jeden Fall von Vorteil, bei der Budgetplanung der gesamten Hochzeit auch dem Punkt „Kleidung“ einen Platz einzuräumen. Was habt ihr übrig für die Kleidung oder wollt ihr diesem Punkt etwas mehr Budget einräumen?

Vor allem bei maßgeschneiderter Mode braucht ihr ein etwas höheres Budget und eben auch die besagte Vorlaufzeit. Absoluter Vorteil aber bei maßgeschneiderter Kleidung, egal ob das Brautkleid oder der Anzug: Sie sitzt perfekt! Hier werdet ihr euch den ganzen Abend unfassbar wohl drin fühlen, weil sie eben auf euren Körper maßgeschneidert ist. Und was noch hinzukommt: Ihr könnt von Anfang an mit entscheiden wie euer Kleid oder euer Anzug aussieht, eure Vorstellungen mit einbringen, dem Schneider genau sagen was ihr mögt oder nich und welche Stoffe verwendet werden sollen. Und am Ende noch das Allerbeste: Keine andere Braut oder kein anderer Bräutigam wird in euren Kleidern heiraten können weil sie nur für euch geschneidert wurden!

Entscheidet ihr euch aber für die Kleidung „von der Stange“, so gibt es auch hier zahlreiche Anbieter, sowohl für die Braut als auch den Bräutigam. Neben zahlreichen Fachgeschäften für Hochzeitsmode gibt es mittlerweile auch Online Shops, die ein großes Angebot an Brautmode anbieten. Eines haben beide Möglichkeiten gemeinsam: sie haben Modelle von günstig bis teuer im Angebot. Also muss man auch hier sein Budget ein wenig im Auge behalten.

Online einkaufen ist natürlich sehr praktisch: du kannst ganz entspannt von zu Hause entscheiden was dir gefällt, wenn du Glück hast kannst du sogar mehrere Dinge bestellen, in Ruhe zu Hause testen und gegebenenfalls wieder zurückschicken. Trotzdem läufst du hier Gefahr, dass nichts richtig passt was du bestellst, so dass du dann noch mit der Schneiderin deines Vertrauens Änderungen vornehmen musst – was wiederum den Preis steigen lässt.

Gehst du in ein Fachgeschäft, hast du natürlich gleich mehrere Vorteile, sowohl als Braut als auch Bräutigam: Das Personal ist geschult, kann dir direkt weiterhelfen bei Schnitten und Formen, dir sagen welche Änderungen machbar sind und welche nicht und zudem ist die Auswahl in diesen Geschäften unfassbar groß. Und glaubt mir, hier findet ihr die absoluten Klassiker bis hin zu den aktuellen Trendteilen und es fällt oft schwer, sich zwischen der großen Menge zu entscheiden. Bräutigame können natürlich auch zu einem guten Herrenausstatter gehen, diese können hier oft ebenso weiterhelfen und beraten den Bräutigam gern.
Wichtig aber, vor allem für die Braut: In Fachgeschäften müsst ihr einen Termin vereinbaren, was wiederum den positiven Nebeneffekt hat, dass euch bei eurem Termin eine Verkäuferin voll und ganz zur Verfügung steht. Und das absolute Highlight für Braut: In den Fachgeschäften ist man darauf vorbereitet, dass ihr Mütter und Freundinnen mitbringt. Natürlich keine unbegrenzte Anzahl, aber für eure Mama und Trauzeugin ist auf jeden Fall Platz. Und wer möchte sich nicht gern beraten lassen von den für einen wichtigsten Menschen? Dennoch solltet ihr natürlich auf euer eigenes Bauchgefühl hören und euch nicht von anderen, weder von euren Begleitungen noch von der Verkäuferin ein ein Kleid reinreden lassen. Ihr solltet das Modell wählen, das euch am besten gefällt und in dem ihr euch am wohlsten fühlt. Und habt ihr das einmal gefunden, so steht eurem besonderen Tag in einem einzigartigen Kleid nichts mehr im Weg! Änderungen werden direkt von den Schneiderinnen des Geschäfts übernommen und Termine zur finalen Anpassung des Kleides gehören selbstverständlich auch mit dazu.

Wie ihr also merkt, das Thema Braut- und Brätuigammode ist ein recht umfangreiches und darf nicht achtlos auf die leichte Schulter genommen werden! Wenn ihr aber einmal angefangen habt und seht, was alles möglich ist, welche Formen, Schnitte und Farben es gibt und herausfindet, was euch gefällt, sind euch keine Grenzen gesetzt. Egal ob strahlend weiß oder leicht abgetönt, einen klassischen dunklen Anzug oder doch einen hellen, ob Tülltraum oder klassische Spitze oder Krawatte oder Fliege: Euch sind keine Grenzen gesetzt und ihr könnt euch genau das aussuchen, was ihr möchtet.

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